Die CT- Untersuchung ist eine Untersuchungsmethode die gezielt bei Verdacht
auf Krankheiten oder vor einer Operation eingesetzt wird.
In den meisten Fällen sind Vorbefunde, die mittels Röntgen oder Sonographie
erhoben werden, notwendig.
Das heißt die Computertomographie wird verwendet um unklare Prozesse näher
abzuklären bzw. bereits bekannte Erkrankungen zu kontrollieren
( = Verlaufskontrolle )
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Häufigste CT-Untersuchung
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cranialer CT (Gehirnuntersuchung)
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Abdomen und kleines Becken
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orthopädische Aufnahmen Handgelenk,
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orthopädische Aufnahmen Sprunggelenk
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Spezielle CT- Untersuchungen
- Dental CT
- Schläfenbein/Innenohr-Darstellung
- CT-Angiographie
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Dental CT
Die Dental- Computertomographie wird insbesonders bei Implantatplanung
herangezogen. Man erhält genauere Informationen über Knochestrukturen
von Ober- und Unterkiefer, Lage und Zustand der Zahnwurzeln, sowie Lage
des Unterkiefernerves. Die Computertomographie liefert diese Informationen mit Hilfe von
Panorama- Aufnahmen des Ober- und Unterkiefers, sowie Dünnschichtbilder
senkrecht zur Panorama- Darstellung.
Die Bilder werden 1:1 dokumentiert, damit direkt vom Film anatomische Strukturen abgemessen werden können.
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Schläfenbein/Innenohr CT
Mittels hochauflösenden Dünnschichtaufnahmen können feine Strukturen sowie pathologische Veränderungen an Schläfenbein bzw. Innenohr abgebildet werden.
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Angiographie
Mit Hilfe von Kontrastmittel können Gefäße abgeklärt werden. In den häufigsten Fällen wird die thorakale (= Brustbereich) und abdominelle (= Bauchbereich) Aorta auf Aneurysmen (= Audehnung) oder Dissektionen (= Spaltung der Gefäßwand) untersucht.
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CT-Angiographie des Herzens
Ob ein Patient an einer ausgeprägten Arteriosklerose der Herzkranzgefäße leidet, kann der Arzt durch unterschiedliche Untersuchungsmethoden herausfinden. In einem früheren Stadium dagegen lassen sich Gefäßablagerungen längst nicht mit allen Verfahren feststellen. Möchte der Arzt zudem die Ablagerungen genau betrachten, kann er die Herz-CT einsetzen. Viele Patienten mit koronarer Herzkrankheit wissen nichts von ihrem Leiden. Oft erfahren sie erst durch einen Herzinfarkt von ihrer Krankheit. Dann liegt das Risiko an der Attacke zu sterben bei fast 40%.
Eine Computertomographie des Herzens ist darum oftmals sinnvoll. Sie erlaubt die Diagnose der koronaren Herzkrankheit, bevor es zum Infarkt kommt. Eine CT-Angiographie des Herzens ist nicht nur zur Vorsorge geeignet. In Frage kommt eine Herz-CT für Männer und Frauen über 40 Jahren, die zwar keine typischen Symptome eine KHK (koronare Herzkrankheit) zeigen, aber ein Risikoprofil besitzen. Sinnvoll kann sie auch bei einem vagen Verdacht auf KHK sein. Zudem bietet sie sich zur Kontrolle an, etwa während einer medikamentösen Therapie oder nach einer Bypass-Operation. Wenn der Patient einen Stent bekommen hat, kann eine Herz-CT ebenfalls sinnvoll sein.
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CT-Angiographie des Herzens
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Herzkatheteruntersuchungen sind mit Risiken verbunden
Die Herzkatheteruntersuchung ist für den Patienten belastend, da ein dünner Schlauch (Katheter) bis zum Herzen vorgeschoben wird, um Kontrastmittel zu spritzen. Nach der Untersuchung muss der Patient im Krankenhaus bis zu einem Tag Bettruhe einhalten, denn der Arzt muss sichergehen, dass es aus der Einstichstelle in der Leistenarterie nicht nachblutet.
Weniger belastend als die konventionelle Angiographie ist die Angiographie mittels Computertomographie (CT), die eine dreidimensionale Aufnahme des Herzens ermöglicht. Die Herz-CT zeigt im Gegensatz zu allem anderen genannten Untersuchungen die Veränderungen an der Gefäßwand direkt und schon im frühen Stadium. So kann der Arzt genau beurteilen, ob es sich um fibrösen, lipidreichen oder verkalkten Plaque handelt und ob diese Veränderungen das Gefäß einengen.
Eine CT-Angiographie des Herzen ist für den Patienten unkompliziert
Die CT-Angiographie ist eine technisch komplexe Untersuchung, doch für den Patienten ist sie alles andere als kompliziert. Er liegt nur wenige Minuten in der CT-Röhre, denn das Scannen dauert nur wenige Sekunden. Beklemmende Gefühle können also nicht aufkommen. Zumal sich nur der Rumpf in der Röhre befindet. Nacht der Untersuchung kann der Patient sofort nach Hause gehen.
Vor der Untersuchung kann es nötig sein, dass vom Internisten Medikamente (Beta-Blocker) zur Regulierung der Herzfrequenz verabreicht werden. Für die Herz-CT werden am Brustkorb EKG-Elektroden angebracht, da der Scanner synchron zum Herzschlag laufen muss. Außerdem wird ein jodhaltiges Kontrasmittel in eine Vene am Arm gespritzt, damit die Herzgefäße später auf dem CT-Bild besser zu sehen sind. Für die Injektion des Kontrastmittels verwendet der Arzt eine Verweilkanüle (Venflon), welche in eine Venen in den Arm gelegt wird, damit er sofort einen venösen Zugang hat, falls der Patient auf das Jod
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Virtuelle Colonoskopie (Untersuchung des Darms mittels CT)
Die virtuelle Colonoskopie ist ein neueres High-Tech-Verfahren, um das Innere des Darms zu betrachten und auf Veränderungen zu untersuchen. Während bei der klassischen, optischen Darmspiegelung ein Untersuchungsinstrument, das biegsame Endoskop, in den Darm eingeführt wird, findet die virtuelle Colonoskopie nicht direkt am Körper des Patienten statt. Sie wird am Computermonitor „simuliert“. Dazu sind rechnergestützte Untersuchungsmethoden wie die Computertomographie (CT) nötig. So können digitale Schnittbilder von speziellen Computerprogrammen in eine dreidimensionale Ansicht des Darmes umgewandelt werden.
Genauso wie vor einer normalen Darmspiegelung ist es auch bei der virtuellen Colonoskopie sehr wichtig den Darm mit Abführmittel komplett zu reinigen, um die Sicht auf die Darmwand nicht zu versperren.
Vorbereitung zur virtuellen Colonoskopie
Die Vorbereitungen zur Untersuchung sind ganz ähnlich wie vor einer klassischen Darmspiegelung. Auch bei der virtuellen Colonoskopie muss der Dickdarm ganz frei von Speise- und Stuhlresten sein, damit die Aufnahmen einen ungetrübten Blick auf die Darminnenwand ermöglichen. Nur so kann der Arzt später eine sichere Auswertung vornehmen.
Zur gründlichen Darmreinigung müssen Sie am Tag vor der Untersuchung eine spezielle Trinklösung zu sich nehmen, die Sie von Ihrem überweisenden Arzt erhalten. Insgesamt sollten Sie etwa 1,5 Liter dieser Lösung innerhalb von zwölf Stunden trinken. 24 Stunden vor Ihrem Termin ist nur noch leichte Kost oder klare Flüssigkeit erlaubt (Mineralwasser oder Tee). Link zum genauen Speiseplan!!!!!!
Was passiert bei der Untersuchung?
Kurz vor der eigentlichen Untersuchung wird Ihnen durch den After Luft verabreicht. Dieses leichte Aufblähen des Dickdarms dient dazu, aneinander liegende Darmwände sanft von einander zu trennen und sie etwas zu entfalten. Damit kann während der Untersuchung das gesamte Darminnere gut abgebildet werden. Die Aufnahmen werden mit einem 40 Zeilen Spiral-CT durchgeführt. Dieses Gerät ermöglicht eine Untersuchung des Darms in ungefähr 15 Minuten, wobei aber nur wenige Sekunden Röntgenstrahlen ausgesandt werden, so dass Sie keine hohe Strahlenbelastung zu befürchten haben. Der Patient muss während der Untersuchung für einige Sekunden die Luft anhalten um Artefakte zu vermeiden.
Virtuelle oder klassische Colonoskopie?
Bei der Virtuellen Untersuchung ohne Endoskop kann regelmäßig auf eine Beruhigungsspritze verzichtet werden. Die Vorbereitung mit gründlicher Darmreinigung ist bei beiden Methoden gleich. Manche Patienten empfinden das Einblasen von Gas in den Darm vor einer virtuellen Colonoskopie als unangenehm.
Um sehr kleine und entzündliche Veränderungen zu erkennen oder um Polypen zu entfernen, kann eine endoskpische Darmspiegelung trotzdem notwendig sein.
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